Kinderwunsch und Lust

Schwul Lesbischer KinderwunschUnerfüllter Kinderwunsch belastet Paare und kann auf die Libido schlagen. Auch während und nach der Schwangerschaft ist verminderte Lust ein häufiges Problem: wird die Befriedigung der einen Frau durch die Lustlosigkeit der anderen Frau verhindert, klopft die nächste Frust-Krise schnell an die gemeinsame Tür. Sprechen Sie gemeinsam über Ihre Bedürfnisse.


Unerfüllter Kinderwunsch belastet

Immer wieder stellen wir Menschen fest: unsere biologische Uhr tickt ganz schön nach ihrem eigenen Rhythmus. So setzt bei vielen Frauen die Ratio aus, wenn das Wunschkind ausbleibt: irgendwie scheint ein biologischer Schalter mit der glasklaren Message angeknipst worden sein – Ich will ein Baby! Wenn nur eine von zweien diesen Kinderwunsch verspürt kann dies zu grundlegenden Beziehungsproblemen führen. Unverständnis, sich in der bestehenden Zweierkonstellation wohlfühlen oder eventuell Kinder aus vorhergehenden Beziehungen können hier Barrieren aufbauen, die zuvor nicht bestanden. Doch kann unerfüllter Kinderwunsch so stark belasten, dass Depressionen auftreten können und sich das Verhältnis zur Partnerin stark verändern kann.
 

Nach dem Eisprung ist vor dem Eisprung

Die Belastung einer Beziehung besteht natürlich auch, wenn sich beide ein Kind wünschen. Hier haben homosexuelle Paare definitiv andere Barrieren im Weg stehen wie heterosexuelle. Doch ist die „andere biologische Hälfte für die Zeugung“ organisiert, steht auch der Akt der Befruchtung oftmals starkem Stress ausgesetzt. So kann emotionaler Leistungsdruck sich negativ auf eine erfolgreiche Befruchtung auswirken – wenn der Kopf streikt, kann dies Eisprünge verhindern. Den ultimativen Tipp gibt es hier leider nicht – aber das Gewissen, dass auch ohne eine sofortige Schwangerschaft die Welt nicht gleich untergeht und im nächsten Monat ein nächster Eisprung bevorsteht mag helfen. Nach dem Eisprung ist vor dem Eisprung!
 

Nervende Freunde

Wenn Freunde und Familie über ihre Pläne informiert sind, können Nachfragen ganz schön nerven. „Und, hat’s geklappt?“, verstohlene Blicke auf den Hüftumfang usw. – manchmal sind klare Ansagen gefragt. Freundlich aber direkt hilft oftmals dem Gegenüber zu verdeutlichen, dass man sich über die Anteilnahme ja freut aber doch darum bittet, das Thema Schwangerschaft erst einmal ruhen zu lassen. Die Einladung zur Baby-Party wird schon kommen.
 

Emotionen in der Schwangerschaft

Auch wenn man es in den ersten Monaten einer Schwangerschaft nicht sehen mag – im Körper der werdenden Mutter finden jeden Menge Veränderungen statt. Die Hormone fahren Karussell – werdende Mütter neigen dazu, öfters in Tränen auszubrechen. Zerbrochene Vasen, die Beerdigung von Kanarienvögeln in mittelschlechten Soap Operas oder Danksagungen des Nobelpreisträgers für experimentelle Mathematik – die Tränen fließen, die Emotionen schäumen über – schwanger sein und weinen scheint oft Hand in Hand einher zu gehen. Aber auch die Angst, dass etwas schief laufen könnte, das Risiken die Schwangerschaft gefährden, können stark belasten. Hier ist es hilfreich, mit der Partnerin oder guten Freunden über seine Sorgen zu reden. Auch Hebammen sind hier Gold wert – die Damen vom Fach können in vielen Fällen besorgte Gemüter beruhigen.
 

Schwangerschaft und Lust?

Viele Frauen bemerken ein Nachlassen der Lust in der Schwangerschaft. Dies ist oftmals hormonell bedingt und eine ganz individuelle Angelegenheit. Man vermutet, dass die Libido der Frau durch ihren Zyklus gesteuert wird und um den Zeitpunkt des Eisprungs besonders hoch ist. Häufiger Sex um den Zeitraum des Eisprungs herum steigert im Übrigen das sexuelle Verlangen – was ja durchaus ein netter Nebeneffekt für Kinderwunsch-Paare sein kann). So ist die weibliche Libido vom biologischen Rhythmus her nicht konstant gleich. So sinkt bei vielen Frauen auch zum Zeitpunkt der Menstruation das sexuelle Verlagen. Doch gibt es auch durchaus Frauen, deren Lust während der Schwangerschaft (oder der Periode) steigt. Heterosexuelle Frauen haben öfters bedenken, dass penetrativer Sex mit dem Partner dem Kind schaden kann, was psychische Blockaden auslöst. Hier sind lesbische Paare klar im Vorteil, da die Alternativen nur zu gut bekannt sein dürften. Im Übrigen besagen Studien, dass Frauen, die während der Schwangerschaft Sex haben, weniger Fehlgeburten erleiden!
 

Libidoverlust nach der Schwangerschaft

Ein Libidoverlust nach der Geburt ist durchaus häufig anzutreffen. Um einen gängigen Vergleich heranzuziehen: wenn eine Melone durch eine zitronengroße Öffnung muss, ist das anstrengend. So benötigen viele Frauen erst einmal eine Erholungspause von den körperlichen Strapazen der Geburt – und das Bedürfnis nach Erholung kann sich in verringerter sexueller Lust ausdrücken. Auch sind die Hormone der frischgebackenen biologischen Mutter noch in Aufruhr: das sogenannte Stillhormon Prolaktin hemmt die Libido. Auch hat sich der Körper durch die Schwangerschaft verändert, was nicht selten blockiert – ein schlaffer Bauch, spannende Brüste mit Milcheinschuss, Extrakilos. Hier hilft nur eines: Geduld und Zärtlichkeit. Doch auch der veränderte Tagesrhythmus belastet: viele schlaflose Nächte, die neugewonnene Verantwortung und auch die enge Bindung von Mutter und Kind verändern das Leben und somit auch die Lust. Diese Phase kann zwischen einem Monat und einem Jahr liegen. Gegenseitiges Verständnis ist hier das A und O – versuchen Sie darüber zu sprechen und einen gemeinsamen Weg zu finden!

 

 

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