Männliche Fruchtbarkeit Wissenswertes über Sperma

Lesbischer Kinderwunsch Maennliches ErbgutWer eine Heiminsemination plant sollte sich besonders über die Beschaffenheit von Sperma informieren.

Besonders für lesbische Paare dürfte dies nicht unbedingt auf der Liste notwendiger Allgemeinbildungsthemen stehen, es denn, ein Wunschkind soll gezeugt werden. Hier können grundlegende Fehler die Chance auf eine erfolgreiche Befruchtung durch Heiminsemination mindern.

Zu langes und falsches Lagern kann den männlichen Samen abtöten oder dessen Qualität vermindern. So wird eine erfolgreiche Heiminsemination erschwert und ggf. die Gesundheit des Wunschkindes negativ beeinflusst.

 

Wissenswertes über Sperma

Durchschnittliche Menge eines Ejakulats: 2-6 Mililiter
Anteil der Spermien pro Ejakulat: 3-5%
Spermienproduktion pro Tag: maximal 100
Notwendig für eine erfolgreiche Befruchtung: 10 bis 20 Milionen Spermien pro Mililiter Ejakulat
Reifungsdauer von Sperma: ca. 75 Tage
Lebenserwartung im Körper des Mannes:  rund einen Monat
Lebenserwartung in der Vagina: ein paar Stunden
Lebenserwartung im Gebärmutterhals:  ca. 7 Tage
Lebenserwartung außerhalb des Körpers (korrekt aufbewahrt): bis zu 12 Stunden
Lebenserwartung auf Handtuch, Zellstoff o.ä.: maximal ein paar Minuten

 

 

 

 

 

 

 


Was gilt als normal fruchtbar beim Mann?

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt man (n) als normal fruchtbar, wenn ein Mililiter Ejakulat mindestends 20 Milionen Spermien beinhaltet.

Eine geringere Anzahl von Spermien weist auf eine verminderte Fruchtbarkeit hin. Die Quantität der Spermien kann durch Untersuchungen überprüft werden, schnelle Informationen bieten Heimtests. Die Spermienqualität und die Spermienquantität hängen auch von weiteren Faktoren ab. Alter, Ernährung und Hormone sind hier nicht außer Acht zu lassen.

Frisches Sperma ist schneller und beweglicher als eingefrorenes Sperma. Eingefrorenes Sperma empfiehlt sich somit bei einer Heiminsemination nicht. Wenn möglich sollte mit frischem Sperma und so zeitnah wie möglich nach der Samenspende mit der Heiminsemination begonnen werden.

Männer können zwar theoretisch bis ins hohe Alter Kinder zeugen, die Qualität und Quantität der Spermien sinkt jedoch ab dem 35. Lebensjahr. Die Beweglichkeit der Spermien sinkt, eine Befurchtung wird also unwahrscheinlicher. Vermehrt brechen zudem DNA Stränge, was eine Beeinträchtigung des Sperma, sprich des Erbguts, bedeutet. Auch sinkt die Fähigkeit des Immunsystems, beschädigte Spermien auszusortieren.


Ernährung und Fitness

Gesunde Ernährung und ein fitter Körper sind wichtige Aspekte hinsichtlich gesunder Spermien. Ausgewogene Ernährung ist für die Vermeidung von Vitamin- und Mineralstoffmängeln auch für die männliche Fruchtbarkeit grundlegend. Zu fettiges Essen, zu viel Alkohol, zu viel Süßkram – die üblichen Sünden können das begehrte Erbgut schädigen. Unter-sowie Übergewicht oder ein zu hoher Östrogenspiegel (zum Beispiel durch zu viel Soja- oder Bienenprodukte) können die Fertilität des Mannes negativ beeinflussen. Das Rauchen ungesund ist, weiß jedes Kind – die Kinderproduktion wird durch Tabakqualm zudem erschwert. Rauchen kann die DNA der Spermien schädigen. Erkenntnisse des deutschen Krebsforschungszentrum sagen, dass Tabakkonsum sogar Unfruchtbarkeit oder Erbschäden beim Kind verursachen kann.

 

Radfahren blockiert Spermienproduktion

Gewisse Sportarten wie Radfahren sind schlecht fürs Sperma. Die Fahrradsättel klemmen die Samenstränge ein und vermindern die Produktion von Sperma, zudem wirkt sich die durch enge Sportkleidung entstehende Hitze negativ aus. So stehen sich emotionale Hitze und Raum/Körpertemperatur konträr gegenüber: Saunagänge, heiße Bäder, enge Jeans (produzieren Hitze an den Hoden) – all dies hat negative Auswirkungen auf die Produktion und Beschaffenheit von Sperma.

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